Nach Christopher Rauen soll das Coaching-Konzept eines Coaches eine wichtige Entscheidungshilfe für den potentiellen Klienten bei der Wahl seines Coaches sein. Rauen stellt dabei auch gleich Vorgaben für die Anforderungen an ein Coaching-Konzept auf.[1]

Zu meiner Persönlichkeit gehört es, gerade wenn ich solche detaillierten Vorgaben sehe, erst einmal am Anfang anzufangen. Am Anfang steht für mich das Verständnis des ursprünglichen. Zurück also zur Wurzel des Wortes Konzept. Der Duden nennt drei Bedeutungen:

  1. skizzenhafter, stichwortartiger Entwurf, Rohfassung eines Textes, einer Rede;
  2. klar umrissener Plan, Programm für ein Vorhaben;
  3. Idee, Ideal; aus der Wahrnehmung abstrahierte Vorstellung.

Was davon soll mein Konzept sein?

Eine Skizze ist häufig intuitiver, näher am Original, als das ausgefeilte Endprodukt. Einige Striche mögen nicht richtig sitzen. Dafür sind die Fundamente, die Charakteristika umso klarer erkennbar. Eine Skizze verwirft noch im Entstehen; sie ist ständige Entwicklung. Sie ist die lebendige Wissbegierde.

Pläne und Programme geben Halt und vermitteln Struktur. Sie sind nicht nur Wegweiser, sondern auch gute Weggefährten. Sie bändigen die unstillbare Neugier, die Abenteuerlust, den Übermut. Sie stecken Ziele und halten sie hoch. Sie organisieren Gruppen, Verbände, Unternehmen, Staaten. Sie sind rationale Entscheidungshilfe.

Ideen und Ideale sind auf der anderen Seite des Feuers. Leicht kann man sich auch an ihnen verbrennen. Und gleichzeitig gibt es nichts, was einen Menschen stärker und tiefer motivieren kann. Ideen führen zu Innovation. Sie sind der Motor jeder menschlichen Gesellschaft. Ideale stellen Maßstäbe auf. Sie können unser Leitstern sein.

So verstanden, gefällt mir die Notion des Konzepts.

 

Ich freue mich darauf, mit dir in Kontakt zu treten!

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