In seiner ursprünglichen Bedeutung scheint der Schalk (althochdeutsch „Knecht“, „Unfreier“) nicht viel mit Vertrauen zu tun zu haben; im Gegenteil, bezeichnete er im Mittelalter zunächst einen bösen, hinterlistgen Menschen und wandelte sich erst im 18. Jahrhundert zum witzigen, harmlose Scherze treibenden Narren.

Doch ist er als Gottschalk schlicht ein ‚Diener Gottes‘.

Vertrauen erscheint als Ur-Vertrauen als wichtiger Bestandteil einer gesunden, entspannten Persönlichkeit. Fehlendes Ur-Vertrauen kann durch positive Erfahrungen (zurück-)gewonnen werden.

Und ist nicht das Urvertrauen im Kern der ‚Glaube an Gott‘?

Ob Gott dabei ein bärtiger Mann auf einer Wolke oder ein vielarmiger Elefant ist, in einem alten Baum oder im Weltall wohnt, oder in Allem Teil von Allem und gleichzeitig Alles ist – einerlei.

Im Grunde finden wir im Paar ‚Vertrauen und Schalk‘ das tiefere Paar ‚Glaube und Dienst‘.

Glaube und Dienst wiederum treffen sich in der Berufung – einem Thema, das nicht nur modern ist, sondern die meisten Hochbegabten und Hochsensiblen ihr ganzes Leben lang beschäftigt.

Hast du deine Berufung schon gefunden?

In welche deiner Fähigkeiten vertraust du intuitiv am meisten? Bei welchen Tätigkeiten fühlst du dich im positiven Sinne als Diener einer guten Sache?

Spüre diesen Fragen einmal nach und lebe vertrauensvoll und schalkhaft deine Berufung – das wünscht dir Antje

Mönch